FAQ



 

Warum ist der Noise Immission Analyzer eine der genausten Apps im App-Store?

Durch eine exakte und sorgfältige Mikrofonkalibration unter definierten akustischen Bedingungen und für unterschiedliche iPhone-Typen erreicht die Messung eine hohe Präzision. Die Abweichungen betragen im Durchschnitt nur 1-2 dB(A) zu geeichten Schalldruckpegelmessgeräten. Falls eine nachträgliche Kalibration Ihres iPhones durch Vergleich mit geeichten Schalldruckpegelmessgeräten durchgeführt wird, werden die bei den unterschiedlichen iPhones unweigerlich auftretenden Exemplarstreuungen Ihres iPhone erfasst. Die Pegelabweichungen liegen dann lediglich in einem Bereich von 1 dB(A), so dass sogar die in der Norm IEC 61672 für Schallmessgeräte definierte Genauigkeitsklasse 2 erreicht wird.

Warum zeigt der Noise Immission Analyzer die Schalldruckpegel in dB(A) an?

Der frequenzbewertete Schalldruckpegel in dB(A) wird verwendet, um die frequenzabhängige Wahrnehmung des menschlichen Gehörs in den Messergebnissen zu berücksichtigen. Bei mittleren Lautstärken nehmen wir Menschen nämlich die tiefen Frequenzen (Bass-Töne) bei gleichem Schalldruck leiser wahr als die hohen Frequenzen (etwa der Ton einer Flöte).

Welche Schalldruckpegel kann der Noise Immission Analyzer messen?

Das hängt ein wenig von dem iPhone-Typ ab. Der Noise Immission Analyzer kann auf einem iPhone 4S von 35 dB(A), vergleichbar mit Blätterrauschen, bis zu 110 dB(A), vergleichbar mit einem Düsenjet, alle Schalldruckpegel messen. Bei iPhones der Generationen 4 und 3GS liegt die untere Grenze aufgrund des etwas kleineren Störabstands bei etwa 40 dB(A). Die Grenzen werden bei einzelnen Geräten durch das Mikrofon sowie die entsprechende elektronische Schaltung bestimmt.

Warum ist es sinnvoll, dass das Mikrophon in Richtung des Messobjektes gerichtet werden soll?

In der Version 1.1 wurde die Zwangsrotation des Displays entfernt. Bitte beachten Sie: Um ein bestmögliches Messeregebnis zu erzielen, ist es notwendig, dass das Mikrophon frei bleibt und in Richtung des Messobjektes ausgerichtet ist.

Warum werden in der Historie zu jedem Messergebnis Bilder angezeigt?

Die Bilder, die oberhalb des Messwerts angezeigt werden, dienen zum Vergleich der gemessenen Situation mit einer typischen Situation, in der ähnliche Schalldruckpegel erreicht werden. So kann man beispielsweise vergleichen, ob die Stereoanlage im heimischen Wohnzimmer den Schalldruckpegel eines Düsenjets erzeugen kann. Zusätzlich ist es möglich individuelle Fotos dem Messergebnis hinzuzufügen.

Wie viele Messergebnisse werden in der Historie gespeichert?

Es können beliebig viele Messungen abgespeichert werden (nur begrenzt durch die Speicherkapazität Ihres iPhones). Dort können sie zu jeder Messung ein Foto und eine Textnotiz hinzufügen.

Können einzelne Messergebnisse aus der Historie gelöscht werden?

Einzelne Messergebnisse können in der Historie gelöscht werden. Das Löschen einzelner Messungen erfolgt, wie in der vorinstallierten iOS Mail-App auch, durch das Wischen mit dem Finger über die Messung die gelöscht werden soll.

Ist eine Kalibration notwendig?

Der Noise Immission Analyzer ist bereits vorkalibriert und erreicht Messergebnisse, die im Mittel nicht mehr als 2 dB(A) von denen geeichter Messgeräte abweichen. Sollte die Abweichung bei Ihrem iPhone entgegen den von uns erhobenen Statistiken größer ausfallen, raten wir zu einer neuen Kalibration. Eine erneute Kalibration kann jederzeit durch Antippen des Info-Icons unten rechts erfolgen. Falls Sie eine nachträgliche Kalibration Ihres iPhones durch Vergleich mit einem geeichten Schalldruckpegelmessgerät durchführen, werden die bei den unterschiedlichen iPhones unweigerlich auftretenden Exemplarstreuungen Ihres iPhone erfasst und die Pegelabweichungen sollten dann in einem Bereich von ±1 dB(A) liegen, so dass die in der Norm IEC 61672 für Schallmessgeräte definierte Genauigkeitsklasse 2 erreicht wird.

Wie wird der Noise Immission Analyzer kalibriert?

Zur exakten Kalibration wird ein geeichtes Schalldruckpegelmessgerät benötig, welches den Schalldruckpegel A-bewertet darstellt. Zudem ist eine Wiedergabemöglichkeit, z.b. die heimische Stereoanlage, notwendig, um ein Referenzsignal abzuspielen. Das Referenzsignal wird benötigt, damit während der Kalibration keine Schwankungen im Schalldruckpegel erfolgen, so dass man auf Basis dieses durch das Referenzsignal künstlich hergestellten konstanten Schalldruckpegel den Noise Immissionon Analyzer mit dem geeichten Schalldruckpegelmessgerät kalibrieren kann. Dazu finden sie unter folgendem Link eine Referenzdatei (1 kHz Sinuston).

Das Mikrophon des iPhone bzw. iPad und das Mikrophon des Messgerätes müssen dicht nebeneinander und mit gleichem Abstand zum Lautsprecher positioniert werden. Die ideale Entfernung zum Lautsprecher beträgt 10 cm. Bitte beachten Sie dabei, dass sich das Mikrophon des iPhone am unteren Ende neben dem Dock-Anschluss und beim iPad am oberen Ende des Gehäuses befindet.

Erhöhen Sie die Lautstärke Ihrer Anlage soweit, dass das geeichte Schalldruckpegelmessgerät einen Wert von ca. 94 dB(A) konstant anzeigt. Dieser gemessene Schalldruckpegelwert des Messgerätes dient als Referenzwert und muss im nächsten Schritt in den Einstellungen des Noise Immission Analyzer in das Textfeld zur Kalibration eingegeben werden. (Hinweis: Bitte geben Sie den absoluten dB(A)-Wert ein und nicht die Differenz zwischen den Werten des Refernzgerätes und des iPhone.) Wird der eingetragene Wert über die "Fertig"-Taste der Tastatur bestätigt, sehen Sie im weiß hinterlegten Kalibrierungsfeld den gerade eingegebenen Schalldruckpegel (die Tastur wird automatisch wieder ausgeblendet). Schließen Sie das Einstellungsmenü oben rechts mit der "Fertig"-Taste ab.

Nun Zeigt der Noise Immission Analyzer den gleichen Wert an, wie das geeichte Schalldruckpegelmessgerät. Die Kalibration ist damit erfolgreich abgeschlossen.

Wie berechnet sich der Schalldruckpegel, der laufend im oberen Bereich des Displays angezeigt wird?

Der im oberen Bereich angezeigte Schalldruckpegel wird über eine Zeitkonstante von 125ms (Fast-Bewertung nach IEC 61672) ermittelt. Diese Zeitkonstante beeinflusst sozusagen die Trägheit der Anzeige.

Wie berechnet sich der durchschnittliche Schalldruckpegel über die Zeit (durch Herunterziehen des Schiebers an dem Pfeil)?

Der durchschnittliche Schalldruckpegel, der durch Herunterziehen des Schiebers gemessen werden kann, wird auch "energieäquivalenter Dauerschalldruckpegel", oder kurz "LAeq" genannt. Dabei wird der momentan auftretende Schalldruck von der Startzeit an aufsummiert, durch die Messdauer geteilt, logarithmiert und dann dargestellt. Die Ermittlung des LAeq ist für viele Normen und Richtlinien, wie z.B. der Richtlinie 2003/10/EG zum Lärm am Arbeitsplatz oder der TA Lärm, relevant.